Bleiben Sie auf dem Laufenden

Wir informieren Sie hier regelmäßig über Neuigkeiten und Aktionen aus unserer Pension.

 

Corona-Virus

Stand 17.03.2020:

Die Niedersächsische Landesregierung hat per Erlass unter anderem beschlossen, dass es Fährbetrieben ab dem 17. März 2020, 06:00 Uhr, nicht erlaubt ist, Urlauber oder andere Personen auf die Inseln zu befördern, die nicht ihren ersten Wohnsitz hier haben. Ausgenommen sind Personen, die im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses, zur medizinischen Pflege (einschließlich Angehörigenpflege) oder zur Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs auf die Inseln müssen sowie von der Gemeinde akkreditierte Journalisten. Diese Regelung wird vorerst bis zum 18. April gelten.

 

Das bedeutet für unsere Gäste, die für den Zeitraum vom 17. März bis 18. April 2020 ein Zimmer bei uns gebucht haben, dass es Ihnen leider nicht möglich sein wird, den zwischen Ihnen und uns vereinbarten Beherbergungsvertrag ihrerseits erfüllen zu können, weil Ihnen nicht die Möglichkeit gegeben ist, bei uns anzureisen.

Dementsprechend werden wir für diesen Zeitraum die Aufenthalte natürlich kostenlos für Sie stornieren. Sollten Sie Fragen zu Ihrer Stornierung haben, oder den Wunsch haben, Ihren Aufenthalt auf einen späteren Zeitraum zu verschieben, schreiben Sie uns bitte eine kurze Mail an: sonja@haus-strandnah-langeoog.de

 

Die Insel Langeoog ist bemüht in diesen Zeiten alle entstehenden Fragen zu beantworten. Eine Telefon-Hotline zur aktuellen Situation auf Langeoog ist unter der Telefonnummer 04972 693-168 zu erreichen.

Informationen finden Sie auch auf der offiziellen Langeoog-Homepage www.langeoog.de oder auf der Website der örtlichen Zeitung  www.langeoognews.de 

 

Generell empfehlen wir den Abschluss einer sogenannten Reiserücktrittsversicherung. Bitte überprüfen Sie in diesem Zusammenhang, ob diese auch im Falle einer sogenannten Pandemie, zu welcher der Corona-Virus mittlerweile von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen worden ist, geltend gemacht werden kann.

 

Wir weisen darauf hin, dass auch bei Stornierung ihrerseits aus Unsicherheit über die zukünftige Lage Gebühren von bis zu 80 Prozent des Buchungspreises anfallen können. Eine allgemeine Richtlinie für Langeoog finden Sie als pdf-Datei unten auf dieser Seite.

 

Sollten Sie erwägen Ihre Buchung zu stornieren, weil Sie eventuell zur Risiko-Zielgruppe des Corona-Virus gehören, sollten Sie sich zunächst an Ihren Arzt wenden und im Zweifelsfall z.B. beim Robert-Koch-Insitut erkundigen. Anschließend sollten Sie eine mögliche Übernahme der Stornierungskosten mit Ihrer Reiserücktrittsversicherung abklären.

 

Wenn Sie stornieren wollen, werden wir gemäß unserer Reiserichtlinien (siehe unten) natürlich versuchen das Zimmer anderweitig zu vermieten, um die Unkosten für Sie so gering wie möglichen zu halten. Sollte uns die Weitervermietung nicht gelingen, müssen wir Ihnen leider eine Stornogebühr von bis zu 80 Prozent des vereinbarten Reisebetrages in Rechnung stellen.

 

Hinweis: Eine kostenlose Stornierung ist nur möglich, wenn die Landesregierung Niedersachsen das Verbot der Personenbeförderung für Urlaubsreisende durch die Langeooger Fährbetriebe über den Zeitraum vom 17. März bis zum 18. April hinaus verlängern sollte. Auch andere Unwägbarkeiten, welche eine gegenseitige Erfüllung des Beherbergungsvertrages unmöglich machen sollte, können zu einer kostenfreien Stornierung führen.

 

Zur Zeit spricht jedoch nichts dagegen, sich auf Ihren Sommerurlaub bei uns auf Langeoog zu freuen. Sollte sich die Lage auf der Insel, in Niedersachsen oder der gesamten Bundesrepublik ändern, so halten wir Sie natürlich ob der jeweiligen Situation unser Haus betreffend hier auf dem Laufenden.
 

 

Wichtig ist allerdings, dass wir alle möglichst gesund bleiben, oder werden.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute Fam. S.Zaddam

 

 

Reiserichtlinien
Richtlinien für Mieter und Vermieter
Für Langeoog gültige Bestimmungen
1. Der Gastaufnahmevertrag ist abgeschlossen sobald ein Zimmer bzw. eine Wohnung mündlich oder schriftlich bestellt und zugesagt oder
bereitgestellt worden ist.
2. Der Abschluss des Gastaufnahmevertrages verpflichtet die Vertragsparteien zur Erfüllung des Vertrages, gleichgültig, auf welche Dauer
der Vertrag abgeschlossen ist.
3. Der Vermieter verpflichtet sich, bei Nichtbereitstellung der Unterkunft dem Gast Schadenersatz zu leisten.
4. Der Gast ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertraglichen Leistungen den vereinbarten oder den betriebsüblichen Preis zu
zahlen, abzüglich der vom Vermieter ersparten Aufwendungen (Einsparungen).
Die Einsparungen betragen bis zu
10 % des Preises bei Ferienwohnungen,
20 % des Preises bei Übernachtung mit Frühstück,
30 % des Preises bei Übernachtung mit Halbpension,
40 % des Preises bei Übernachtung mit Vollpension.
Der Nachweis eines niedrigeren Schadens im Einzelfall bleibt dem Mieter, der Nachweis eines höheren Schadens im Einzelfall bleibt dem
Vermieter vorbehalten.
5. Änderungen bzw. Stornierungen sind unverzüglich telefonisch wie schriftlich mitzuteilen.
6. a) Der Vermieter ist nach Treu und Glauben gehalten nicht in Anspruch genommene Quartiere nach Möglichkeit anderweitig zu
vergeben um Ausfälle so gering wie möglich zu halten.
6. b) Bis zur anderweitigen Vergabe der Unterkunft hat der Gast für die Dauer des Vertrages den nach Ziffer 4 errechneten Betrag zu
bezahlen.
7. Die angegebenen Preise verstehen sich incl. Mehrwertsteuer und gelten solange keine Änderungen der wirtschaftlichen Verhältnisse
auch in Bezug auf die Mehrwertsteuer eintreten. Es besteht das Recht des Vermieters auf entsprechende Preisänderungen.
8. Die Unterkunft steht am Anreisetag ab 17.00 h zur Verfügung und ist am Abreisetag bis spätestens 09.30 h zu verlassen.
9. Bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Tagen ist der Vermieter berechtigt einen Aufpreis pro Person zu verlangen.
10. Der Reisende ist verpflichtet bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken evtl.
Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Er ist insbesondere zur Mängelrüge gegenüber dem Vermieter verpflichtet. Wird nicht direkt
oder z. B. durch Wandel abgeholfen, so ist der Vermieter oder eine vom Vermieter genannte Person zu verständigen. Erfolgt eine
Mängelanzeige erst im Nachhinein ist der Vertragspartner nicht in der Lage noch etwas zu tun. Ansprüche auf Minderung oder
Schadenersatz sind daher ausgeschlossen soweit eine Mängelrüge nicht von vornherein aussichtslos gewesen wäre, jedoch schuldhaft
unterlassen wurde. Ebenso setzt eine Kündigung des Vertrages durch den Reisenden im Fall einer erheblichen Beeinträchtigung der Reise
nach § 537 BGB voraus, dass dem Vermieter eine angemessene Frist zur Abhilfe eingeräumt wurde, wenn nicht die Abhilfe unmöglich ist
oder vom Vermieter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden
gerechtfertigt ist.
11. Vertragsauflösungen können nur im gegenseitigen Einvernehmen beider Partner erfolgen. Im Übrigen gelten für das Vertragsverhältnis
und auch für die Haftung des Vermieters für eingebrachte Sachen die Bestimmungen des BGB.
Gerichtsstand ist Aurich
Wir empfehlen, eindeutige schriftliche Vereinbarungen zu treffen und telefonische Absprachen zu vermeiden sowie in jedem Fall eine
Reise-Rücktrittskosten-Versicherung abzuschließen.

Urlaubsquartiere bis 6. Mai nicht nutzbar

Am 18.04.2020

von Klaus Kremer

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Der Landkreis Wittmund hat seine Allgemeinverfügung des Landkreises Wittmund über die Beschränkung der Nutzung von Zweitwohnungen im Landkreis Wittmund zum Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 aktualisiert.

Zweit- und Ferienwohnungen, Hotel- und Pensionszimmer dürfen weiterhin nicht genutzt werden. Ausgenommen sind die Nutzungen aus u.a. zwingenden beruflichen sowie aus ehe-, sorge- und betreuungsrechtlichen Gründen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch.

Die Allgemeinverfügung gilt bis einschließlich Mittwoch, 6. Mai 2020. Eine Verlängerung ist möglich.

Das Land Niedersachsen hat zudem konkretisiert, wie der Begriff "Großveranstaltung" definiert wird, die bis einschließlich 31. August nicht durchgeführt werden dürfen. Dies betrifft Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden, Zuschauenden oder Zuhörenden.

Außerdem wurden die Regeln für die Personenbeförderung zu den Inseln leicht geändert. Demnach wird den Fährbetrieben weiterhin untersagt, Personen auf die Inseln zu befördern, die nicht Ihren ersten Wohnsitz auf dieser Insel nachweisen können. Von dem vorstehenden Beförderungsverbot sind nunmehr nur noch Personen ausgenommen,

  1. die aufgrund eines Dienst- bzw. Arbeitsverhältnisses, eines Werkvertrages oder eines Dienst- oder Arbeitsauftrages zum Zweck der Arbeitsaufnahme die Insel betreten,
  2. die die medizinische, notfallmedizinische, geburtshelfende und pflegerische Versorgung, einschließlich der Angehörigenpflege, sicherstellen,
  3. die die Versorgung der Inselbewohnerinnen und Inselbewohner mit Gütern des täglichen Bedarfs sicherstellen oder
  4. die von der Kommune akkreditierte Journalistinnen und Journalisten sind.

Nicht befördert werden dürfen Personen im Verwandtschaftsverhältnis 1. Grades, außer Punkt 2. trifft zu.